FAQ

Häufige Fragen

Nicht dabei? Schreiben Sie uns über das Demo-Formular – wir antworten persönlich.

Muss ich etwas installieren?

Nein. Heron³ läuft im Browser (Chrome, Edge, Firefox, Safari). Gerechnet wird auf unseren Servern – auch große Netze. Ihr Rechner bleibt frei.

Welche Dateiformate werden unterstützt?

STEP, IGES und STL für Geometrie, G-Code für gedruckte Teile, CSV für Maschinendaten. Ausgabe: Bericht (PDF), Einrichteblatt, Video, STL/STEP der Formhälften, ausgerichtete Druckdaten.

Wie genau sind die Ergebnisse?

Die Strukturmechanik ist an Referenzfällen mit analytischer Lösung geprüft (Balken, Zugstab, Knicken, Eigenfrequenzen, Aufprall); die Validierung lässt sich in der Software jederzeit selbst ausführen. Füllanalyse und Verzug sind für Konzeptentscheidungen und Bemusterungs-Startwerte ausgelegt.

Wo liegen meine Daten?

Auf Servern in der EU, je Organisation strikt getrennt, verschlüsselt übertragen. Projekte lassen sich jederzeit als Datei exportieren.

Wie wird lizenziert?

Eine Lizenz je Person, die rechnet oder ändert – monatlich oder jährlich, alle Module enthalten. Betrachter brauchen keine Lizenz.

Wie genau ist die Füllanalyse?

Heron³ rechnet ein Volumenmodell mit Cross-WLF-Viskosität, erstarrter Randschicht und Wärmeleitung. Für Anschnittlage, Bindenähte, Lufteinschlüsse, Druckbedarf und Prozess-Startwerte reicht das für belastbare Entscheidungen; für Grenzfälle empfehlen wir die Bemusterung mit den ausgegebenen Startwerten.

Welche Werkstoffe sind enthalten?

Gängige Thermoplaste (PP, PE, ABS, PC, PA6/PA66 auch glasfaserverstärkt, POM, PBT, PC/ABS u. a.) mit Viskosität, pvT und Festigkeit. Eigene Werkstoffe legen Sie aus dem Datenblatt an und teilen sie im Team.

Kann ich mehrere Anspritzpunkte und Kaskaden rechnen?

Ja. Bis zu vier Anspritzpunkte, je Punkt mit Öffnungszeit oder Öffnung bei Ankunft der Fließfront (Nadelverschlussdüsen). Heron³ zeigt, wie sich Bindenähte dadurch verschieben.

Wie kommt die Simulation an die Maschine?

Als Einrichteblatt: Einspritzprofil, Umschaltpunkt als Schneckenweg, Nachdruckprofil, Kühlzeit, Dosierweg und Schließkraft für die gewählte Maschine.

Welche Elementtypen verwendet Heron³?

Quadratische Tetraeder (Tet10) für Statik und Dynamik, Hexaeder für die Volumenmodelle der Spritzguss- und Druckrechnung, explizite Elemente mit Massenlumping für Aufprall.

Wie wird die Genauigkeit sichergestellt?

Durch Referenzfälle mit analytischer Lösung (Biegebalken, Zugstab, Euler-Knicken, Eigenfrequenzen, elastischer Stoß), die in der Software mitlaufen und als Validierungsbericht ausgegeben werden.

Kann ich Bewegungen und Mechanismen simulieren?

Ja. Die explizite Rechnung mit mitdrehenden Elementen erlaubt große Verschiebungen und Drehungen: starre Werkzeuge (Ebene, Zylinder, Kugel, Quader) mit Reibung drücken auf das Bauteil, Flächen werden geführt verschoben oder gedreht. Ergebnis sind Kraft-Weg-Kurven, Spannungen und bleibende Verformung – etwa für Fügekraft eines Schnapphakens, Biegeprüfung oder Filmscharnier. Kontakt zwischen zwei verformbaren Bauteilen ist noch nicht enthalten.

Werden Spritzguss-Ergebnisse berücksichtigt?

Ja. Faserorientierung, Bindenähte und Eigenspannungen aus der Füllanalyse gehen in die Festigkeit ein – genauso Bahnrichtungen aus dem G-Code bei gedruckten Teilen.

Welche Druckverfahren werden unterstützt?

FDM (Filament), SLA/DLP (Harz), SLS/MJF (Pulver) und Metall-LPBF – jeweils mit eigenen Regeln für Überhänge, Mindestwand, Hohlräume und Schichtdicke.

Wie findet Heron³ die beste Ausrichtung?

Es prüft bis zu 98 Richtungen auf Stützfläche, Stützvolumen, Inseln, Bauhöhe, Abzugskräfte und Auflage – gewichtet nach Ihrem Ziel (Stützen, Oberfläche, Bauzeit) und begrenzt auf den Bauraum Ihres Druckers.

Wie wird der Verzug beim Drucken berechnet?

Mit der Eigendehnungsmethode: Das Bauteil wird in Schichtpaketen aufgebaut. Die Eigendehnung leitet Heron³ aus Prozessparametern ab (Bauraumtemperatur, Plattformvorwärmung, Belichtungsstrategie, Spannungsarmglühen) und kalibriert sie an einem gemessenen Teil.

Wie funktioniert die Freigabe?

Eine Person legt den Stand zur Prüfung vor, eine andere gibt frei oder lehnt mit Begründung ab. Eine neue Version lässt die Freigabe erlöschen. Der Verlauf bleibt als Prüfprotokoll.

Gibt es eine Schnittstelle zu PLM und ERP?

Ja: eine REST-API mit Schlüsseln (lesen oder schreiben) für Projekte, Freigaben und Dateien sowie signierte Webhooks für Status, Versionen, Freigaben und Kundenanfragen.

Was ist das Kundenportal?

Ein öffentlicher Link für Ihre Kunden: Teil hochladen, sofort Richtpreise für Ihre Verfahren sehen, anfragen – die Anfrage wird zum Projekt im Team.

Brauchen Betrachter eine Lizenz?

Nein. Betrachter sehen Projekte und Ergebnisse, kommentieren und laden Dateien – ohne Lizenz.

Kann ich die Anzahl der Lizenzen ändern?

Jederzeit im Kundenportal – mehr Lizenzen sofort, weniger zum Ende des Abrechnungszeitraums.

Gibt es einen Test?

Ja. Nach der Demo richten wir einen Testzugang an Ihrem Bauteil ein.

An Ihrem Bauteil ausprobieren?

In der Demo rechnen wir live mit Ihrer Geometrie – Füllung, Werkzeug, Festigkeit oder Druck. Danach richten wir einen Testzugang ein.